5 Regeln für gesundes Älterwerden

Reifeprüfung bestanden!

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an – sang schon Udo Jürgens. Und da hat er Recht! 5 Regeln für mehr Gesundheit, Aktivität und Lebensfreude. 

  • 5 Regeln für gesundes Älterwerden

    Rechtzeitig die Weichen stellen

    Was möchten Sie im Alter tun? Sie wollen gebraucht werden und deshalb Ihrer Familie nahe sein? Oder ist Ihr größter Wunsch zu reisen? Möchten Sie endlich Ihre Hobbys verwirklichen – vielleicht sogar ein Studium beginnen? Oder eigentlich am liebsten arbeiten, so lange es geht? Was auch immer für Sie persönlich zählt, der erste Schritt ist es, sich über seine Wünsche klar zu werden und dann rechtzeitig die entsprechenden Weichen zu stellen. Sicher lässt sich nicht alles im Voraus planen, aber manche Punkte wie die finanzielle Situation oder wie und wo man wohnen möchte, sind wichtige Eckpfeiler für die Planung der zweiten Lebenshälfte..

  • 5 Regeln für gesundes Älterwerden

    Haben Sie Mut zur Selbstständigkeit

    Älter werden kann eine Herausforderung sein: Aus Wehwehchen werden vielleicht Gebrechen – bei einem selbst oder auch bei nahestehenden Menschen, um die es sich nun zu kümmern gilt. Viele müssen in solchen Situationen lernen, Hilfe von anderen anzunehmen. Um möglichst lange körperlich und geistig am Ball zu bleiben, ist es aber auch ratsam, trotz Hindernissen weiterhin auf eigenen Beinen zu stehen. Haben Sie deshalb auch den Mut, Hilfe abzulehnen, wenn Sie allzu offensichtliche gesundheitliche Risiken ausschließen können und sich von der Hilfestellung in Ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt sehen. Sorgen Sie vor: Kümmern Sie sich zum Beispiel rechtzeitig darum, dass Ihre Wohnung den Ansprüchen des Älterwerdens genügt (zum Beispiel in Sachen Barriere-Freiheit) und Ihnen größtmögliche Selbstständigkeit bietet. 

  • 5 Regeln für gesundes Älterwerden
     Bleiben Sie in Bewegung

    Es ist nie zu spät, mit Dingen anzufangen: Von Yoga oder Pilates profitieren Sie auch, wenn Sie im Rentenalter damit beginnen. Lassen Sie sich generell nicht vorschnell von vermeintlichen gesundheitlichen Rückschlägen entmutigen. Mittlerweile weiß man, dass auch ältere Menschen in der Lage sind, ihre körperliche Verfassung deutlich zu verbessern, anstatt Jahr für Jahr an Elastizität zu verlieren. Sicher, vor ein paar Jahren wäre das vermutlich schneller gegangen – aber dafür haben Sie mehr Zeit! Und was Ihren Muskeln recht ist, ist Ihrem Gehirn billig: Einer , altersbedingten Abwärtsspirale kann man entgegenwirken: Kreuzworträtsel lösen, Sachbücher lesen, ein Musikinstrument erlernen oder Schach spielen sind nur ein paar der Möglichkeiten, Ihre grauen Zellen zu trainieren. 

  • 5 Regeln für gesundes Älterwerden

    Nehmen Sie Krankheiten nicht einfach hin

    Wenn es nun doch so ist, dass das Alter Sie mit seinen lästigen Begleiterscheinungen plagt: Lassen Sie sich helfen und nutzen Sie alle verfügbaren medizinischen Errungenschaften. Sicherlich ist eine Diabetestherapie mit  oralen Antidiabetika unkomplizierter als eine ICT. Aber sollte Ihr Typ-2-Diabetes mit Tabletten nicht mehr in den Griff zu bekommen sein, folgen sie dem Rat Ihres Arztes: Der heutige Stand einer ICT bzgl. Pens etc. muss Ihnen keine echten Sorgen bereiten – auch eine Gewichtszunahme durch die Insulintherapie brauchen Sie nicht zu fürchten. Folgeerkrankungen können sie durch eine gute Diabeteseinstellung vorbeugen – regelmäßiges Blutzuckermessen und die klassischen Diabetes-Kontrolluntersuchungen sind dafür die beste Basis. 

  • 5 Regeln für gesundes Älterwerden

    Pflegen Sie Freundschaften

    Gemeinsame Aktivitäten mit Freunden, Bekannten und Verwandten machen glücklich. Auch im Alter können Sie neue Kontakte knüpfen: Suchen Sie sich zum Beispiel Gleichgesinnte über ein gemeinsames Hobby oder eine Leidenschaft! Soziale Kontakte, gerade neue, helfen Ihnen auch geistig aktiv zu bleiben: Während man sich einsames Gerhirnjogging am Computer Neurologen zufolge schenken kann, fördern soziale Kontakte die geistige Fitness. Viele ältere Menschen, die über Vereinsamung klagen, vergessen, dass es so vielen anderen genauso geht. Versuchen Sie doch mal ein Klassentreffen zu organisieren oder nutzen Sie die zahlreichen Möglichkeiten des Internets. Mittels Diabetes Selbsthilfegruppen können Sie neue Bekanntschaften schließen und auch Ihrer Diabetestherapie Gutes tun – hier können Sie nach Diabetes-Selbsthilfegruppen in Ihrer Region suchen.