Diabetes ist längst nicht das Einzige, was syjean den Alltag schwerer macht. Für sie ist das aber eher ein Antrieb, sich um die Tiere auf ihrem Gnadenhof zu kümmern.

Neue Aufgaben schaffen

Neue Aufgaben bei Diabetes schaffen: Gnadenhof
Satt und zufrieden: Die Tiere auf syjeans Gnadenhof

Wenn man 50 wird, macht man so einen Schnitt im Leben. Da zählt man Plus und Minus. Mein Mann und meine Kids erstmal ein fettes Plus und dann kommt jede Menge Minus ins Spiel. Arthrose in der Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule. Die Schilddrüse ist abhanden gekommen, auch die Gebärmutter und die alten vertrockneten Eierstöcke hängen nur sinnlos rum und ärgern. Adipös, Hypertonie und naja, Diabetes. Also zum Lachen ist das nicht mehr, auch wenn man ein humorvoller Mensch ist. Aber es gibt Schlimmeres, sage ich mir.

Ich gehe nun schon seit 2006 nicht mehr arbeiten – damit ich nicht ganz am Rad drehe, habe ich mir jetzt einen kleinen Gnadenhof aufgebaut: Eine tägliche Arbeit mit Tieren, die dankbar sind, dass man da ist und ihnen hilft. Meine Familie unterstützt mich da voll und sie ziehen alle mit. Und schon ist man wieder voll im Leben und hat eine sinnvolle Aufgabe.

www.gnadenhof-medack.de