Ramona testet das Eversense XL CGM System

„Die kontinuierliche Glukosemessung bedeutet für mich ein großes Stück Lebensqualität“

13.02.2020 / #meinbuntesleben Redaktion
Eine junge Frau mit Eversense XL Sensor am Arm lächelt in die Kamera.
Ich bin gespannt darauf, wie sich Eversense XL in meinem Alltag – und natürlich auf Reisen – machen wird.

„Never change a winning team“? Ramona trotzt der Routine im Diabetesmanagement. Was gibt es Neues? Wie unterscheiden sich die Produkte voneinander? Aktuell testet sie das Eversense XL CGM System – und berichtet hier zu ihren persönlichen Produktvorteilen.

Es schleicht sich irgendwann so eine Routine ein im Diabetesmanagement. Man hat herausgefunden, welches Insulin gut bei einem wirkt, welche Pumpe man gerne trägt und überhaupt ist alles irgendwann schrecklich bequem. Never change a winning team? Naja, manchmal eben doch!

Auch wenn ich mit meinem aktuellen CGM-Sensor sehr zufrieden bin, ist die Neugierde auf andere Produkte bei mir immer ziemlich groß. Und während ich auf das Tragen einer Insulinpumpe gut und gerne verzichten kann, bedeutet die kontinuierliche Glukosemessung ein großes Stück Lebensqualität für mich – und so war mir klar, dass ich die Möglichkeit Eversense XL zu testen auf jeden Fall ergreifen möchte!

Das Eversense XL CGM System mit Sensor und Transmitter.
Ramona testet das Eversense XL CGM System – die lange Tragedauer und der wiederaufladbare Smart Transmitter haben sie neugierig gemacht.

Primär finde ich am Eversense XL CGM System die lange Tragedauer interessant. Einmal eingesetzt, verbleibt der Sensor für bis zu 180 Tage unter der Haut – und zwar am Oberarm, wo ich Sensoren sowieso am Liebsten trage. So entfällt das lästige Sensorwechseln alle ein bis zwei Wochen und die Suche nach einer neuen, passenden Setzstelle komplett. Und apropos „Einsetzen“: Ich hatte wirklich großen Respekt vor dem Eingriff, kann aber ehrlich zugeben, dass ich absolut nichts gespürt habe. Mehr zum Einsetzen findet ihr auch gerne auf meinem Blog.

Der Sensor wird zwischen zwei Fingern gehalten und gezeigt.
Ramonas Aufregung vor dem Einsetzen des Sensors war unberechtigt: «Ich habe absolut nichts gespürt».

Der Smart Transmitter, der die Glukosewerte des Sensors ans Smartphone überträgt, wird nach dem Einsetzen des Sensors auf dem Arm aufgeklebt. Man muss den Smart Transmitter ungefähr alle 24 bis 36 Stunden aufladen – was erst ziemlich ungewohnt für mich war, da ich immer nur Systeme hatte, welche man nicht laden muss. Wenn man es dann ein paar Mal vergessen hat, merkt man es sich aber und integriert es in den Tagesablauf. ;) Und hier kommen wir zum zweiten Grund, warum ich Eversense XL teste: Durch den wiederaufladbaren Transmitter kann man mit sehr leichtem Gepäck reisen. Keine Setzhilfen, keine Ersatz-Sensoren – nur der Smart Transmitter, das Ladegerät und Pflaster. Da ich sowieso sehr viel unterwegs bin und mich immer über die Unmengen an Diabetes-Kram ärgere, die man so mitschleppen muss, ist das durchaus ein wichtiges Argument für mich.

Ich bin gespannt darauf, wie sich Eversense XL in meinem Alltag – und natürlich auf Reisen – machen wird und halte euch auf dem Laufenden!

Quelle: http://www.tattoostravelstypeone.de/eversense-xl/