Keine Chance fürs Frustessen

Schlechter Tag? Erdbeerquark!

Es gibt viele Möglichkeiten, sich etwas Gutes zu tun und die Sorgen des Alltags zu vergessen: Ein Spaziergang, eine Massage, gute Musik … ein leckeres Dessert. Die letzte Möglichkeit verlockt Sie am meisten? Warum das so ist und was Sie tun können, um der Versuchung auch mal zu widerstehen.

Frustessen & Diabetes
Kummer und Alltagsstress – wie tun Sie sich etwas Gutes?

Etwas zu essen hilft in der Regel gegen ein Loch im Bauch. Die kleinen und großen Löcher in unseren Herzen lassen sich nicht so leicht stopfen – trotzdem versuchen es auch hier viele mit dem Gang zum Kühlschrank.

Warum spenden uns Chips und Schokoladeneis so viel Trost gegen Stress und Alltags-Frust? Aus evolutionären Gründen empfinden wir Nahrungsaufnahme grundsätzlich als beruhigend und aufmunternd – je mehr und je kalorienreicher, desto besser! Zwischen Supermärkten und Fahrstühlen ist unser Energiebedarf im Alltag jedoch stark gesunken. Anstelle einer kräftezehrenden Jagd treten unzählige Möglichkeiten, schnell und ohne Aufwand den Hunger zu stillen. Ein Grund mehr, auf zusätzliche leckere Tröster zu verzichten – und das Kalorienkonto zu schonen. Diese 5 Tipps helfen Ihnen, in Zukunft frustige Ess-kapaden zu vermeiden.

1. Füllen Sie Ihren Kühlschrank mit Gesundem

Gehen Sie nicht hungrig einkaufen. Mit vollem Magen können Sie den ungesunden Versuchungen in den Supermarktregalen viel leichter widerstehen. Wenn Sie dann abends der Frust-Hunger zur Speisekammer lockt, erwarten Sie statt Chips und Schokolade gesunde Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem bunten Obstsalat?

2. Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht

Und ja, das kann auch Boxen sein! Da können Sie mal so richtig Frust abbauen. Außerdem macht es uns Bewegung einfacher, gesund zu essen: Der Körper fordert dann die Nährstoffe, die er wirklich braucht.

3. Ändern Sie Gewohnheiten gemeinsam

In einer amerikanischen Studie stellte sich heraus, dass das Umfeld einen sehr großen Einfluss auf unsere Essgewohnheiten besitzt: Forscher wiesen heimlich zwei von drei Freunden an, „sündige“ Nahrungsmittel während gemeinsamer Aktivitäten zu meiden. Der dritte aß daraufhin ebenfalls weniger davon – sogar wenn er wieder alleine war. Auch wenn Ihre Freunde vielleicht nicht zu den gesündesten Essern gehören: Versuchen Sie doch gemeinsam mit ihnen, Gewohnheiten zu ändern! Kochen Sie zum Beispiel zusammen – das vertreibt trübe Gedanken und ersetzt ungesunde Snacks.

4. Machen Sie sich Ihr Essverhalten bewusst

Sie merken, dass Sie gerade eigentlich nur aus Kummer und Stress den Kühlschrank plündern? Dann versuchen Sie lieber, Ihrem Kummer auf den Grund zu gehen, anstatt ihm mit Schokoladenpudding auf den Leib zu rücken. Auch wenn es manchmal Überwindung kostet: Ein Gespräch mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind, bewirkt wahre Wunder.

5. Be Happy …

Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen. Davon wird nichts besser. Wie wär's stattdessen mit Musik und einem Tänzchen? Lassen Sie sich doch von Pharrell Williams ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

6. Und wenn alles nichts mehr hilft …

… wie wäre es dann mit einem gesunden und leckeren Quark mit frischen Erdbeeren? Hier finden Sie ein Rezept für die Frustbekämpfung auf die Schnelle. Und das hier eignet sich prima für geplantes und gemeinsames Kummer-lindern.