5 Tipps für den richtigen Schlaf-Snack

Gut essen, wohlig schlummern

Einige Lebensmittel wirken schlaffördernd – andere wiederum haben den gegenteiligen Effekt. Der Snack oder das Getränk vor dem Zubettgehen können deshalb einen spürbaren Effekt auf Qualität und Dauer des Schlafes haben.

  • Ein Kännchen Milch steht neben einem Glas Honig.

    Jeder kennt den Klassiker: Die heiße Milch mit Honig! Und die hat zumindest auch einen wissenschaftlichen Kern: Milch enthält nämlich eine geringe Menge Tryptophan. Diese Aminosäure hilft bei der Entspannung. Damit die Aminosäure auch vom Körper aufgenommen werden kann, braucht es aber erstmal Kohlenhydrate – in Form des Honigs. Der sorgt dafür, dass das Tryptophan genau da ankommt, wo es hinsoll: Nämlich ins Gehirn. Dort bewirkt die Aminosäure, dass wir müde werden. Aber Obacht beim Honig: Die darin enthaltenen Kohlenhydrate lassen natürlich den Blutzucker steigen.

  • Eine Tasse Kakao steht auf dem Tisch.

    Nüsse sind nicht nur gesund und können sich positiv auf den Blutzucker auswirken – sie eignen sich auch als Schlummer-Snack! Nüsse und Nussprodukte wie Mandelmilch enthalten sogar noch mehr Tryptophan als Milch. Das gilt übrigens auch für Kakao. Wieso also nicht als Alternative mal einen wohligen Mandelmilch-Kakao vor dem Einschlafen genießen?

  • Ein Bund Möhren

    Rohkost ist gesund – kann unter Umständen aber das Einschlafen erschweren. Die knackige Möhre oder der saftige Apfel sind zwar lecker – halten die Verdauung aber lange auf Trapp und können direkt vor dem Zubettgehen auch kontraproduktiv sein. Anders ist das bei Bananen: Sie enthalten neben Tryptophan auch die für die Verarbeitung im Körper notwendigen Kohlenhydrate und können beim Einschlafen helfen. Aber natürlich gilt auch hier: Die Kohlenhydrate vor dem Schlafengehen besonders sorgsam einberechnen und – je nach persönlichem Stoffwechsel – eventuell etwas weniger Insulin einplanen.

  • Eine Tasse Kräutertee steht auf dem Tisch.

    Hilfe kommt auch aus dem Kräutergarten: Für Entspannung können Lavendel, Hopfen, Kamille und Melisse sorgen. Gewürze wie Nelken oder Kardamom unterstützen die Verdauung zusätzlich vor dem Schlafengehen. Den Hopfen kann man entweder als Kissen ins Bett legen oder, wie Kamille und Melisse, vor dem Einschlafen als Tee genießen. Bitte aber nicht als Bier – denn …

  • Jemand schenkt Wein ein.

    … Alkohol wirkt sich eher negativ auf den Schlaf aus. Ein Glas Wein oder Bier am Abend muss noch keine spürbaren, negativen Auswirkungen haben. Wenn der Alkohol nachts abgebaut wird, wird der Schlaf allerdings leichter. Wir wachen häufiger auf – und sind am Morgen nicht so gut erholt. Für Menschen mit Diabetes gilt bei Alkohol am Abend besondere Achtsamkeit: Lieber einmal mehr messen.