5 Tipps für den Sommer mit Diabetes

Hitzetipps für Menschen mit Diabetes

Der Sonne hinterher: Es muss natürlich nicht gleich „ab in den Süden“ gehen. Sobald sich die Sonne zeigt, zieht es jedes Jahr aufs Neue Jung und Alt raus in die sommerliche Hitze. Genug Trinken, Diabetes-Zubehör oder Hautpflege – für Menschen mit Diabetes hat die heiße Jahreszeit ein paar ganz eigene Aufgaben parat. Wir haben fünf Tipps für einen entspannten Sommer mit Diabetes im Strandgepäck!

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    Ausreichend trinken

    Wenn wir schwitzen, verbrauchen wir Wasser. Deshalb besonders wichtig im Sommer: Je heißer es ist, desto mehr Flüssigkeit braucht der Körper. Im Hochsommer empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung daher, 0,5–1 Liter zusätzlich pro Stunde(!) zu trinken, die wir in der Hitze verbringen. Über den Schweiß verlieren wir aber auch Mineralstoffe und Spurenelemente. Mineralwasser und isotonische Getränke können dem entgegenwirken. Vorsicht bei Limonaden und Fruchtsäften: Sie enthalten oft viel Zucker und wirken sich merklich auf den Blutzuckerspiegel aus! Also …

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    Das Messen nicht vergessen

    Während wir gemütlich in der Sonne entspannen, arbeitet unser Stoffwechsel auf Hochtouren. Die Anstrengung kann sich dann auch schnell durch schwankende Blutzuckerwerte bemerkbar machen: Der angekurbelte Blutkreislauf lässt das Insulin schneller wirken und typische Hypo-Warnsignale, wie Schwitzen, können schnell mal auf die Hitze geschoben werden. Bei heißem Sommerwetter deshalb auf Nummer sicher gehen: Lieber ein paar Mal häufiger messen als üblich. So können sinkende Werte bestenfalls schon erkannt werden, bevor es zur Unterzuckerung kommt. Noch einfacher geht es mit dem Eversense XL CGM System: Das misst kontinuierlich die Glukosekonzentration. Die Werte sind so immer auf dem Smartphone im Blick und der integrierte Vibrationsalarm warnt direkt spürbar am Arm, wenn der Stoffwechsel ins Schlingern gerät.

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    Sommerzeit ist Hautpflegezeit

    Gerade im Hochsommer weichen noble Blässe oder gesunde Sommerbräune schnell mal einem fiesen Sonnenbrand. Für Menschen mit Diabetes, die mitunter ohnehin eine trockene Haut und eine beeinträchtigte Wundheilung haben können, sind deshalb einige Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll : Ein ausreichender Lichtschutzfaktor ist bereits ab April ratsam, denn die Sonne scheint auch hier schon mit hoher Intensität. Auch Kleidung hält Sonnenstrahlung gut ab, wenn sie lang und dichtgewoben ist. Entstehende Luftpolster bei weiten Schnitten halten zusätzlich kühl. Dunkle Kleidung schützt außerdem vor UV-Strahlung. Und natürlich der Klassiker: Ein schöner, weiter Hut! Übrigens, das beste Mittel gegen die pralle Mittagshitze: Einfach mal Siesta machen!

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    Insulin und Teststreifen kühl halten

    Diabeteszubehör hält zwar einiges aus, aber Temperaturen von über 30°C sind für die meisten Teststreifen und Insuline einfach zu viel. Für den herrlichen Sommertag am Wasser können Teststreifen und Insulin beispielsweise in einer Kühlbox aufbewahrt werden. Es gibt auch spezielle Kühltaschen für das Diabetes-Zubehör, die handlicher sind und gut in den Rucksack passen. Grundsätzlich gilt: Teststreifen und Insulin mögen es am liebsten kühl und dunkel! Genaue Angaben dazu stehen immer auch in der Packungsbeilage.

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    Diabetes-Zubehör: Wohin mit Messgerät, Pumpe und Co.?

    Gerade für Pen und Pumpe, also für die Insulin abgebenden Utensilien, gilt dasselbe wie für das Insulin selbst: Zu viel Hitze und pralle Sonne kann die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigen. Blutzuckermessgeräte sind meist robuster. Das Accu-Chek Guide Blutzuckermessgerät zum Beispiel funktioniert bis 70°C – und hält also auch der Sommerhitze stand. Auch bei Pumpen, CGM und Insulin gilt immer: Lassen Sie Ihr Gerät trotzdem nicht im Handschuhfach liegen und verschaffen Sie sich mittels der Angaben des jeweiligen Herstellers Klarheit über die Hitze- und Temperaturverträglichkeit!