Jasmin96s Weg von einer unklaren Erst-Diagnose zu ihrem festen Entschluss, etwas zu ändern

Welcher Diabetes-Typ?

Diagnose: Welcher Diabetes-Typ?
Ist unklar, in welche „Schublade“ bestimmte Beschwerden einzuordnen sind, kommt manche Erkenntnis erst spät

2015 war ich auf Anraten meiner Mama beim Diabetologen (sie hat selbst Diabetes und mir nach Problemen mit dem Blutdruck geraten, dorthin zu gehen). Nach einem Gespräch und sämtlichen Untersuchungen meinte dieser dann, ich habe Diabetes. Typ 1 konnte er sofort ausschließen, da mein Körper genug Insulin produzieren kann. Allerdings war er sich nicht sicher, ob Typ 2 denn in Frage käme ...

Er gab mir also ein Messgerät mit und ich sollte einen Tag in der Woche messen, unter normalen Bedingungen. Nach der 1. Woche sollte ich mich telefonisch bei ihm melden. Gesagt, getan. Ich teilte ihm meine Werte mit und er sagte, dass ich weiterhin 1x in der Woche messen sollte, allerdings mit einer Diät: Vollkorn, wenig Fett etc. Das habe ich dann ebenfalls getan.

Irgendwann fragte ich mich, ob das ein schlechter Witz sei, wenn der Arzt selbst nicht wüsste, welcher Typ ich bin ... Also habe ich das Ganze ignoriert und wollte das auch irgendwie nicht wahrhaben.

Als ich vor einigen Wochen dann angefangen habe zu kränkeln (Bauchschmerzen, die bis heute nicht geklärt sind), wurde der HbA1c gemessen und mich traf der Schock. Langzeit-Wert von 10,7!

Jetzt wurde mir klar: „Es muss sich was ändern!“ Ich fing sofort wieder mit der vorgegebenen Diät an. Einen Termin habe ich natürlich auch wieder vereinbart. Die Bauchschmerzen habe ich allerdings nach wie vor :D