Ich möchte, dass jeder Tag grün ist

Das Leben mit Diabetes in vollen Zügen genießen

13.11.2019 / #meinbuntesleben Redaktion
Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Marc stemmt Eva ihr Leben mit Diabetes.

Sie hatte schon so einen Verdacht: Doch als Eva K. (44) tatsächlich die Diagnose Typ-1-Diabetes bekam, ist sie erst einmal in ein Loch gefallen. Aus diesem hat sie sich schnell wieder herausgekämpft – mit viel positiver Energie und der mySugr App, die ihr Leben mit Diabetes verändert hat.

Eva hat uns aus ihrem Leben mit Diabetes erzählt, unter anderem…

…wie sie bemerkt hat, dass etwas nicht stimmt.

„Ich hatte schon die ganze Zeit das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Ich gehe gerne und viel laufen, doch plötzlich ist mir schon nach wenigen Kilometern die Luft ausgegangen. Dazu kamen Seh- und Schlafstörungen sowie ständiger Durst. Durch meine Arbeit als Sozialdienstleitung in einem Seniorenzentrum habe ich viel mit älteren Menschen mit Diabetes zu tun. Daher kannte ich die Symptome und hatte deshalb einen Verdacht…“

…wie sie ihre Diagnose erhalten hat.

„Ein Bluttest brachte dann die Gewissheit: Ich erhielt die Diagnose Typ-1-Diabetes und war erst einmal am Boden zerstört. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommt und mir immer wieder die Frage gestellt: Warum ausgerechnet ich? Mein Hausarzt hat mir dann Mut gemacht und viele Ängste genommen. Ich kann mich heute noch genau an seine Worte damals erinnern: „Bleiben Sie ganz ruhig, ich habe auch Diabetes, und gemeinsam schaffen wir das.“ Das hat mir in diesem Moment sehr geholfen und mir das Gefühl gegeben, dass ich mit meiner Diagnose nicht alleine bin.“

…wie mySugr ihr Leben mit Diabetes verändert hat.

„Als ich das erste Mal ein Diabetes-Tagebuch in der Hand hielt, war mir schnell klar: Das ist mir viel zu umständlich und altmodisch. Ich bin dann auf der Suche nach Alternativen auf die mySugr App gestoßen und hatte sofort ein gutes Gefühl. Und was soll ich sagen? mySugr hat tatsächlich meinen Alltag mit Diabetes verändert. Es gibt in meinem Leben jetzt grüne, gelbe und rote Tage: Sind meine Werte gut, werden sie mir in grün angezeigt, gelb ist so mittelmäßig und Tage mit schlechten Werten sind rot. Mein persönliches Ziel ist es, aus möglichst vielen Tagen einen grünen Tag zu machen. Das motiviert mich immer wieder aufs Neue – gerade auch, wenn es mal nicht so gut läuft.“

…was sie im Alltag an mySugr schätzt.

„Ich wollte einen digitalen Helfer, der selbsterklärend ist und mein Leben erleichtert. Und genau das bietet mir mySugr: Ich kann unkompliziert meine Werte, Mahlzeiten oder auch Laufrunden eintragen und habe immer einen guten Überblick. Um das BE-Schätzen komme ich zwar nicht rum, mit dem Bolsurechner habe ich aber eine gute Unterstützung, um das Mahlzeiten-Insulin zu berechnen. Das ist super praktisch und spart richtig Zeit. So hält mir mySugr auch in meinem Job im Seniorenheim den Rücken frei, besonders wenn es turbulent zugeht und ich zwischen Gesprächen mit Bewohnern, Beratung von Angehörigen und Meetings mit den Kollegen kaum zum Durchschnaufen komme.“

…was sie über sich gelernt hat.

„Ich habe die Diagnose Diabetes erst vor einem Jahr bekommen und fühle mich jetzt manchmal schon wie eine Expertin. Durch die App habe ich in kurzer Zeit viel über meinen Diabetes gelernt und wie mein Körper auf verschiedene Einflüsse wie Sport, Stress oder Ernährung reagiert. Das hilft mir dabei, schwankende Werte und kritische Situationen wie starke Über- oder Unterzuckerungen zu vermeiden. Und auch die Nächte habe ich mittlerweile ziemlich gut im Griff und weiß, wie ich am nächsten Morgen mit guten Werten aufwachen kann.“

…was ihr besonders am Herzen liegt.

„Eine Sache, die mir am Herzen liegt: Ich sehe meinen Diabetes nicht als Krankheit, sondern als Stoffwechselstörung. Mein Ziel ist es, ein gesundes Leben mit guten Blutzuckerwerten zu führen und dadurch mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Natürlich gibt es auch immer wieder die roten Tage, die mich frustrieren und an denen ich mit meinem Diabetes hadere. Aber die grünen Tage, an denen ich mein Leben in vollen Zügen genießen kann, überwiegen mittlerweile deutlich. Eine wichtige Rolle spielt hier auch mein Lebensgefährte Marc: Er unterstützt mich seit dem Moment der Diagnose, freut sich mit mir gemeinsam über die guten Tage und gibt mir Halt, wenn ich mit mir und meinen Werten unzufrieden bin.“