Sicher und frei fühlen mit Diabetes

5 Dinge, die ich gelernt habe

Als Alste S. (46) vor sechs Jahren die Diagnose Typ-1-Diabetes bekam, war erst einmal nichts mehr so wie zuvor. Besonders ihre Angst vor Über- und Unterzuckerungen hat sie stark verunsichert. Heute geht sie entspannt mit ihrem Diabetes um und schafft es, ihr Leben als zweifache Mutter und Ehefrau und ihre Karriere beim SWR unter einen Hut zu bringen. Alste hat uns fünf Dinge verraten, die sie auf diesem Weg gelernt hat.

Eine junge Frau läuft lachend am Strand entlang und breitet die Arme aus.
Mitten im Leben: Mit Eversense XL fühlt sich Alste sicher und frei.

1. Halle Berry und ich schaffen das

„Der Moment meiner Diagnose war ein echter Schock, und ich habe mich einfach nur verloren und vom Leben ungerecht behandelt gefühlt. Ich bin eine leidenschaftliche Sportlerin und habe schon immer großen Wert auf gesunde Ernährung gelegt. Deshalb konnte ich es umso weniger fassen, dass mein Körper mich auf einmal im Stich lässt. Was mir damals geholfen hat, waren die Worte meiner Ärztin: ,Halle Berry als Bond-Girl hat ebenfalls Typ-1-Diabetes und kann sehr gut damit leben.‘ Das hat mir Mut gemacht und mir das Gefühl genommen, mit meinem Diabetes alleine zu sein. Dazu habe ich vom ersten Moment an viel Verständnis und Unterstützung durch meine Familie, meine Freunde und auch meine Kollegen erfahren.“

2. Ich will mich sicher und frei fühlen

„Am Anfang war mein größtes Problem, dass bei Stress meine Werte ohne Vorwarnung in die Höhe geschossen sind. Außerdem bin ich immer wieder in den Unterzucker gekommen – für mich ein Gefühl, als würde ich eine Felswand hinunterstürzen. Diese Angst hat mich verunsichert und eingeschränkt. Mein persönlicher Wendepunkt war dann, als mich eine Freundin auf das Eversense XL CGM System aufmerksam gemacht hat – und das mich seitdem jeden Tag begleitet. Mein Highlight sind ganz klar die Trendpfeile der Smartphone-App, die mir anzeigen, wie sich meine Werte entwickeln und ich gegensteuern kann, bevor es mir den Boden unter den Füßen wegzieht. Und wenn ich das Smartphone einmal nicht zur Hand habe, warnen mich die Vibrationsalarme des Smart Transmitters, was besonders auch in der Nacht praktisch ist. Mit dem sicheren Gefühl, das mir Eversense XL gibt, kann ich meinen Alltag jetzt viel freier und ohne Einschränkungen genießen. Das ist eine große Erleichterung für mich und meine Familie.“

3. Diabetes kann auch positive Seiten haben

„Natürlich gibt es auch bei mir diese Tage, an denen mich mein Diabetes nervt, mir meine Werte auf der Nase herumtanzen und ich das Gefühl habe, dass mir alles zu viel wird. Aber ich habe durch die Krankheit auch viel über mich selbst gelernt: Mir ist klar geworden, dass ich ein positiver und kämpferischer Mensch bin, der sich nicht unterkriegen lässt – auch wenn es mal nicht so gut läuft. Und vielleicht noch wichtiger: Ich habe verstanden, dass ich zum Perfektionismus neige und dazu, mich um alle anderen zu kümmern. Dadurch habe ich mir oft mehr Stress gemacht als gut für mich war. Heute gehe ich viel achtsamer mit mir um, überlege, was mich glücklich macht und gönne mir auch Pausen. Das hat mich generell zu einem entspannteren Menschen gemacht.“

Eine junge Frau lacht zusammen mit ihrem kleinen Kind.

4. Ich weiß jetzt viel mehr über meinen Körper

„Ich mag keine schwarzen Löcher, das gilt besonders für meinen Blutzucker. Da Eversense XL meine Glukosewerte alle fünf Minuten misst und speichert, sehe ich nicht nur den aktuellen Wert auf meinem Smartphone, sondern kann den kompletten Verlauf nachvollziehen. Durch diesen lückenlosen Überblick habe ich meinen Körper viel besser kennengelernt und weiß heute genau, wie sich mein Blutzucker über den Tag entwickelt und wie er beispielsweise auf sportliche Aktivitäten wie Joggen (Werte gehen bei mir nach oben) oder Krafttraining (stabilisiert meinen Blutzucker) reagiert. Außerdem kann man so Dinge entdecken, die normalerweise im Verborgenen bleiben: Meine Ärztin konnte beim Auslesen meiner Werte auf einen Blick erkennen, dass ich in der Nacht zu Unterzuckerungen neige, und wir haben meine Therapie gemeinsam angepasst.“

5. Ich will kein Mitleid, ich will lachen

„Für mich wäre nichts schlimmer, als bedauert oder wie eine Kranke behandelt zu werden. Nicht falsch verstehen: Es ist toll, Kollegen und Freunde zu haben, die verständnisvoll sind und mich unterstützen. Aber ich möchte selbst entscheiden, wann mein Diabetes zum Thema wird. Deshalb gefällt es mir auch so gut, dass ich mit Eversense XL meine Werte auf dem Smartphone checken kann, ohne dass es jemand mitbekommt. Wenn ich angesprochen werde, dann meistens auf den Smart Transmitter am Oberarm. Hier habe ich mir angewöhnt, mit Humor zu reagieren – meine Lieblingsantwort: ,Mein Mann weiß einfach gerne, wo ich bin.‘ Der Blick in die verdutzten Gesichter ist manchmal unbezahlbar – und gemeinsam über ein ernstes Thema wie Diabetes zu lachen, wahnsinnig befreiend.“