Geheimrat hat unterschiedliche Erfahrungen mit DiabetesberaterInnen und Diabetologen gesammelt

Gut beraten?

Diabetesberaterinnen stehen Menschen mit Diabetes zur Seite.
DiabetesberaterInnen geben Menschen mit Diabetes eine wichtige Hilfestellung im Alltag.

Meine erste Diabetesberaterin hatte wirklich was drauf. Sie hat mir unter anderem nach der Umstellung auf Basisinsulin und dann auf Mahlzeiteninsulin sehr viel geholfen. Leider war mein damaliger Diabetologe, der auch mein Hausarzt war, nicht davon begeistert, dass sich seine Diabetesberaterin so viel Zeit für mich nahm. Er hat ­– in meinem Beisein – die Diabetesberaterin angeschrien. Mit dieser Unfreundlichkeit hat er mich als Patient vergrault.

Mit meinem jetzigen Diabetologen, der ebenfalls mein Hausarzt ist, bin ich  sehr zufrieden, genauso wie mit der Schwerpunktpraxis Diabetes. Dort versteht jeder etwas von Diabetes. Was mir nicht gefällt ist, dass die Schwerpunktpraxis nicht auf dem technischen Stand von 2019 ist. Auf der Homepage gibt es Faxnummern, aber keine E-Mail-Adresse. Außerdem werden nur Papier-Tagebücher akzeptiert - wie in der Steinzeit vor dem EDV-Zeitalter.

Hauptsächlich nutze ich die mySugr App und die MyTherapie App. Zusätzlich verwende ich die Accu-Check Guide Blutzuckerteststreifen zu den Mahlzeiten und Korrekturen. Die aktuelle Diabetesberaterin hat viel weniger Ahnung von der Materie als ich. Als ich bemerkte, dass die Dame kein Wissen von der Sache hat, sondern nur viel redet, war es das erste und letzte Mal, dass ich bei ihr war. Mein Hausarzt und Diabetologe ist Typ-1-Diabetiker. Wenn ich etwas wissen möchte, frage ich ihn.

Es gibt eben solche und solche DiabetesberaterInnen: Bei einem Urlaub in Norddeutschland am Anfang meiner Diabeteskarriere, habe ich zufällig eine sehr, sehr kompetente und interessierte Diabetesberaterin kennengelernt, die in ihrem Beruf aufgegangen ist. Sie hat mit ihrem Mann und den Kindern auch dort Urlaub gemacht.