Neuer Sensor, neues Jahr: Matthias Steiner über seinen ersten Sensorwechsel

"Und es ist Komfort …" – Eversense XL CGM System

6 Monate Glukosemessung rund um die Uhr: Kurz vor dem Jahreswechsel stand für Matthais Steiner auch der erste Sensorwechsel seines Eversense XL CGM Systems an. Hier berichtet der Olympiasieger, Fitness- und Ernährungscoach (www.steinerprinzip.com) davon sowie von seinen ersten 180 Tagen mit dem Langzeit CGM-System.

Matthias Steiner genießt das sichere Gefühl, seine Glukosewerte immer schnell im Blick zu haben – dank des Eversense XL CGM Systems.
Schnell mal mit der Familie aufs Fahrrad, ohne extra den Blutzucker messen zu müssen: Einer der Vorteile des Eversense XL CGM Systems

Die ersten 6 Monate mit Eversense XL sind rum. Sie hatten Anfang Dezember 2018 den ersten Sensorwechsel. Können Sie hierzu etwas erzählen? Wie haben Sie diesen empfunden?

Da der Sensorwechsel sich kaum vom ersten Einsetzen unterscheidet, war ich nicht sehr aufgeregt. Natürlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht, dass der Schnitt klein bleibt und alles schnell geht. Der Wechsel hat zwar rund 5 Minuten länger als das erste Einsetzen gedauert, aber es lief wie geplant ohne Probleme

Was waren für Sie die Hauptargumente, den Eversense XL Sensor weiter zu nutzen?

Der Mensch gewöhnt sich sehr schnell an Komfort. Und es ist Komfort, wenn ich rechtzeitig vor zu hohen oder zu niedrigen Zuckerwerten gewarnt werde. Ich habe mich auch an den Vibrationsalarm gewöhnt, der mich ohne aufs Handy zu schauen bei Abweichungen warnt. Vor allem aber liebe ich den Luxus, dass ich die Werte schon rechtzeitig ablesen kann, wenn ich schnell wohin muss, entweder mit dem Auto oder dem Fahrrad und nicht jedes Mal den Blutzucker messen muss.

Konnten Sie Ihre Werte in den letzten 6 Monaten verbessern?                                                  

Der Langzeitwert hat sich nur minimal verbessert, da ich ja schon ganz gut eingestellt war. Trotzdem hatte ich immer wieder starke Spitzen nach oben und nach unten, da ich doch ein sehr unstetes Leben führe. Diese Spitzen kann ich dank des Sensors schon viel früher abfangen, weil ich bei starkem Anstieg oder Abfall des Wertes rechtzeitig gewarnt werde.

Sie haben mit Dr. Mühlen in Duisburg auch Ihre Werte ausgelesen. Hat das etwas gebracht?

Es war vor allem schön für mich zu hören, dass Dr. Mühlen meine Nachtwerte gefallen. Es gab noch kleine Unterzuckerungen, die wir rauslesen konnten und den Spritz-Ess-Abstand am Morgen habe ich noch um 10 Minuten verlängert. Ich ahnte bereits, dass ich am Morgen noch etwas verändern muss, aber erst mit dem Auslesen des Sensors hatte ich es Schwarz auf Weiß und konnte reagieren. Ich habe zwar nicht das Accu-Chek Smart Pix Software Auslesegerät, das ein Arzt hat, aber in der App gibt es Möglichkeiten, mit denen ich die Werte eines langen Zeitraumes zusammengefasst sehen kann. Am Schönsten finde ich das Tortendiagramm, wo dargestellt wird, wieviel Prozent ich im Normalbereich, im zu hohen Bereich oder eben im zu niedrigen Bereich war.

Eversense XL in der Winter- und Weihnachtszeit: Gab es Situationen in denen Sie Ihren Begleiter kürzlich besonders geschätzt haben?

Definitiv. Es kommt ja zu dieser Zeit immer Gebäck auf den Tisch, bei dem wir nicht wissen können was drinsteckt. Das ist für einen Typ1-Diabetiker schon sehr schwer abzuschätzen. Woher sollen wir wissen, wieviel Zucker in von Freunden gebackenem Christstollen oder Keksen steckt … Mit dem Sensor konnte ich aber immer genau verfolgen, ob ich richtig lag oder nicht.

Das Jahr 2019 ist gestartet – was haben Sie sich für Vorsätze genommen?

Ich fasse grundsätzlich keine Vorsätze fürs neue Jahr. Warum soll denn ausgerechnet ab dem 1. Januar etwas funktionieren, was sonst nicht gemacht wird? Erst wenn ich etwas wirklich will, kann ich was bewegen und das mache ich nicht vom Datum abhängig. Aber ich habe mir etwas gewünscht fürs neue Jahr und das ist wie immer Gesundheit!