Was Goji, Acai und Co wirklich können

Superfoods

Manche bekämpfen Fett und Falten, andere helfen gegen einen zu hohen Blutzuckerspiegel: Superfoods – Nahrungsmittel, die einfach mehr können. Wie viel mehr? Wir stellen Ihnen fünf Superhelden vor, die auch für Ihren Alltag mit Diabetes hilfreich sein können.

  • Superfoods & Diabetes: Die Goji Beere

    1. Glückliche Früchtchen: Die Goji-Beere

    Sie wird auch "Happy Berry" genannt, soll den Alterungsprozess verlangsamen und optimistisch stimmen. Doch die Beere kann noch mehr: Eine chinesische Studie mit Typ-2-Diabetikern zeigte, dass in den Beeren enthaltene Polysaccharide den Glukose-Stoffwechsel anregen und die Insulin-Produktion erhöhen.

  • Superfoods bei Diabetes: Chia Samen

    2. Das Geheimnis der Azteken: Chia-Samen

    Die kleinen Samen aus der Gattung der Salbei-Pflanzen enthalten fünfmal so viel Calcium wie Milch und sind sehr eisenhaltig. Mit Flüssigkeit vermischt, quellen sie auf und sorgen dadurch für ein lange anhaltendes Sättigungsgefühl. Sie enthalten außerdem viele essentielle Fettsäuren – Energielieferanten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Für Abnehmwillige ist allerdings etwas Vorsicht geboten: Chia-Samen sind wegen ihres hohen Fettgehalts auch reich an Kalorien.

  • Superfoods bei Diabetes: Acai Beeren

    3. Exoten aus dem Amazonas: Acai-Beeren

    Sie schmecken erdig und wachsen tief im Regenwald. Acai-Beeren sind besonders reich an Antioxidantien. Deren Job ist es, freie Radikale im Körper zu binden und so Zellschädigungen vorzubeugen. Dadurch könnten die kleinen Beeren sogar Unterstützung im Kampf gegen die Folgeerkrankungen von Diabetes leisten, denn: Ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel kann Körperzellen schädigen und so beispielsweise zu Nervenschäden führen. Die Antioxidantien der Acai-Beeren helfen, das zu verhindern.

  • Superfoods bei Diabetes: Spinat

    4. Warum in die Ferne schweifen?: Spinat und Brokkoli

    Spinat ist eines der vitamin- und nährstoffreichsten Lebensmittel, das uns zur Verfügung steht: Neben Beta-Carotin, Vitamin E und C ist Popeyes Kraftquelle für einen hohen Magnesium- und Eisengehalt berühmt. Durch die enthaltenen Antioxidantien spielt er in einer Liga mit Acai und Konsorten und wirkt vorbeugend gegen diabetische Folgeschäden. Ähnlich steht es um Brokkoli. Der ist außerdem voller Ballaststoffe, die lange sattmachen und dabei helfen, ein gesundes Gewicht zu halten. Ein weiterer Vorteil der einheimischen Superfoods: Sie strapazieren den Geldbeutel nicht so sehr wie die Exoten aus Übersee. Stichwort Nachhaltigkeit: Mit kurzen Transportwegen schonen sie auch die Umwelt – manchmal liegt das Gute eben ganz nah.

  • Superfoods bei Diabetes: Maca Wurzel

    5. Potenzknolle der Inkas: Die Maca-Wurzel

    In vielen abgelegenen Dörfern der peruanischen Hochebene darf die unscheinbare Knolle nur von verheirateten Paaren gegessen werden. Warum? Sie ist nicht nur reich an Antioxidantien und Vitaminen, sondern besitzt angeblich auch eine aphrodisierende Wirkung. Ist die vielleicht sogar stark genug, um Potenzstörungen bei Diabetes entgegenzuwirken?

  • Superfoods bei Diabetes

    Haben Sie Lust bekommen, Ihren Speiseplan aufzupeppen? Probieren Sie es doch mal mit diesen leckeren Superfood-Rezepten. Ein allgemeiner Tipp: Versuchen Sie frische und unverarbeitete Superfoods zu bekommen – oder auf heimische Kollegen auszuweichen. Was im Amazonas-Dschungel als pralle, antioxidantien-strotzende Frucht geerntet wurde, landet bei uns oft als gefriergetrocknetes Krümelchen im Müsli oder pulverisiert und chemisch weiterverarbeitet in einer Tablette. Wer die Goji-Beeren also aufs Schoko-Dessert streut oder in hochdosierten Tabletten schluckt, tut sich eher keinen Gefallen. Und: Nicht alle Behauptungen hinter den Superfoods sind auch wissenschaftlich belegt. Ein funktionierendes Diabetes-Management ersetzen sie sicherlich nicht.