5 Tipps für mehr Zufriedenheit

BE HAPPY!

„Und sie lebten fortan glücklich und zufrieden…“ So märchenhaft es auch klingt, so schnell zerplatzt diese Seifenblase in der Realität. Sorgen, Stress und Alltagsprobleme sagen der guten Laune den Kampf an – und auch der Diabetes ist hier oft nicht unschuldig. Doch Zufriedenheit lässt sich lernen! Unsere fünf Tipps helfen Ihnen dabei.

  • Diabetes - das Steuer in der Hand behalten

    Behalten Sie das Steuer in der Hand

    Die Diagnose Diabetes ist ein einschneidendes Erlebnis und kann gerade am Anfang sehr die Stimmung trüben. Schock, Angst, Wut oder Traurigkeit machen sich innerlich breit – der Umgang mit der neuen Situation muss erst gelernt werden. Wie Sie sich langfristig mit der neuen Situation arrangieren  und Ihre Zufriedenheit positiv beeinflussen können, ist aber oft eine Fage des Blickwinkels: Der Diabetes zwingt Sie, stärker auf Ihre Ernährung zu achten? Mit einer bewussten Ernährung können Sie Ihre Blutzuckerwerte in den Griff bekommen und erhalten dadurch wieder ein Stück weit die Kontrolle. Sich bewusst zu machen, dass man die Dinge in die Hand nehmen und eigene Entscheidungen treffen kann, schafft in allen Lebeslagen mehr Zufriedenheit.

     

  • Diabetes - Kleine Glücksmomente sammeln

    Kleine Glücksmomente sammeln

    Studien von Glücksforschern haben gezeigt, dass nicht die großen, intensiven Glücksmomente für unsere allgemeine Zufriedenheit sorgen, sondern die kleinen, alltäglichen. Leider vergisst man die im Laufe eines Tages schnell wieder – hier kann man nachhelfen: Mit der App "Happier" kann man zum Beispiel seine eigenen Glücksmomentes teilen und sich an den Erlebnissen anderer Menschen freuen. Extra für die kleinen Glücksmomente kreiert und mit weltweiten Nutzern, kann diese App dabei helfen, intensiver auf die schönen Momente des Lebens zu achten und diese festzuhalten. Weniger technisch motiviert, aber genauso effektiv, ist diese Variante: Stecken Sie morgens ein paar kleine Steinchen in Ihre rechte Hosentasche. Bei einem kleinen Glücksmoment nehmen Sie einen davon kurz heraus und stecken ihn die linke Hosentasche. Am Abend nehmen Sie jedes der Steinchen bewusst in die Hand und erinnern sich an den damit verbundenen Glücksmoment. Um die Wirkung zu verstärken, können Sie die Momente auch aufschreiben.

  • Diabetes - Freundschaften pflegen

    Pflegen Sie Ihre Freundschaften

    Eine amerikanische Studie untersuchte die Zufriedenheit von 268 Harvard-Absolventen – über 75 Jahre lang. Was hatten die glücklichsten unter den Studien-Teilnehmern gemeinsam? Tiefe und echte Bindungen zu anderen Menschen. Auch wenn Beruf, Familie und Alltag Ihre Kraft auf die Probe stellen: Nehmen Sie sich Zeit für die, die Ihnen wichtig sind – für Gespräche, Geselligkeit und gemeinsame (kleine) Abenteuer.

  • Be happy: Realistische Ziele

    Realistische Ziele

    Zielen hinterherzujagen, die nicht zu erfüllen sind, macht unglücklich. Für die Diabetes-Therapie sollten Sie sich, wie für alle anderen Bereiche Ihres Lebens auch, weder zu hohe, noch zu niedrige Ziele setzen. Sich einzugestehen, dass ein Ziel nicht erreichbar ist, braucht Mut – und kann große Erleichterung schaffen. Zu niedrige Ziele dämpfen wiederum das Glücksgefühl bei der Zielerreichung ab – und hemmen die Motivation. Übertragen auf Ihre Diabetes-Therapie heißt das: Nehmen Sie das Leben mit Diabetes an und setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Arzt Therapieziele, die Sie gut bewältigen können.

    Ein hilfreicher Ansatz, der Sie dabei unterstützen kann, ist die Woop-Methode. Woop steht für „Wish, Outcome, Obstacle, Plan“, auf Deutsch: „Wunsch, Ergebnis, Hindernis, Plan“. Sie hilft dabei, Wünsche entweder als erfüllbar zu erkennen und die Motivation zur Umsetzung zu steigern, oder aber als unrealistisch einzustufen, sodass Sie sich davon lösen und auf andere Ziele konzentrieren können.

    Die Methode baut auf vier Schritten auf:

    1. Intensiv an einen Herzenswusch denken.

    2. Das Ergebnis des Wunsches: Fragen Sie sich, wie das aussähe, was Sie sich davon
    erhoffen und wie Sie sich dabei fühlen würden.

    3. Überlegen Sie, was zur Erfüllung des Wunsches im Weg steht.

    4. Machen Sie einen Plan, um dieses Hindernis zu überwinden. Um konkret handeln
    zu können, formulieren Sie einen " Wenn-dann-Plan".   

  • Zufriedenheit & Diabetes

    Schieben Sie die Zufriedenheit nicht auf

    Sich Ziele zu setzen ist gut, Sie sollten Ihre Zufriedenheit jedoch nicht bis zur Erfüllung dieser Ziele aufschieben: Wenn es dann so weit ist und Sie zum Beispiel einen bestimmen HbA1c-Wert erreicht haben, folgt schon das nächste Ziel… Sie sehen, worauf das hinausläuft? Halten Sie inne und machen Sie sich bewusst, dass schon der Weg das Ziel ist. Machen Sie sich den Erfolg auf Zwischenetappen bewusst und genießen Sie auch kleine Fortschritte. Ihr Ziel lässt sich ausgeglichen am leichtesten bewältigen. Schöpfen Sie im Hier und Jetzt Zufriedenheit aus der Tatsache, dass Sie sich auf den Weg gemacht haben.