Nicht einfach, aber einfach immer wieder gemacht

Heinz-Dieter: Erkältungstipps bei Diabetes

06.12.2019 / Heinz-Dieter4561
Man sieht Füße mit Wanderschuhen an einem Berg.
Ob gemütlicher Spaziergang oder ausgedehnte Wanderung: Bewegung an der frischen Luft hält fit und gesund.

Mit zwei Herzinfarkten und Diabetes habe ich seit Jahren für die Erkältungswelle immer etwas parat. Auch mit meinem Haus- und HNO-Arzt habe ich diese Tipps bereits geteilt.

Grundsätzlich wurde mir nach den Infarkten zur Grippeschutzimpfung geraten. Diese ist sehr wichtig für mich, außerdem vertrage ich sie zum Glück sehr gut. Alle weiteren Vorsorgemaßnahmen sind selbst ausgedacht, zeitintensiv, nervig und brauchen viel Geduld. Und kosten auch einiges.

Fit bleiben

Ich habe das Glück, einen Hund zu besitzen, der bei jeder Wetterlage den ersten Morgengang mit mir macht, mal länger, mal kürzer. Darauf folgt ein gutes Frühstück und bei trockener Wetterlage eine Radtour – entweder übers Land oder zum Einkauf in die Stadt. Alles aber auf etwa zwei Stunden begrenzt, denn meine tägliche Tablettenration sorgt schnell für einen verschwitzen Körper, trotz spezieller Unterwäsche. Gleiches gilt auch für kurze oder lange Wanderungen. Da größere Obstmengen leider den Blutzuckerspiegel hoch halten, steht dem eine größere Menge Gemüse entgegen, sobald der Herbst beginnt.

Da ich kein Wintersportfan bin, muss ich alternativ etwas tun. Also gehe ich in die Rotlicht-Kabine und nutze den Hometrainer im Hobbyraum. Zudem bleiben noch Spaziergänge oder Wanderungen im Schnee. Genügend Hobbys wie Modellbau und Malerei füllen weitere Zeit und sorgen für weiterhin gute Gesundheit. Wenn die Erkältung wegbleibt, ist ein Gleitschirm-Tandemflug in Tirol ein Höhepunkt – mit Freund, da ich selber nicht mehr fliegen darf. Denn auch das leise Schweben in großer Höhe ist sehr gesund.

Erkältung im Anmarsch

Besonders gerne kommt eine Erkältung, wenn die Heizungperiode beginnt und trotz Lüften und Wasserverdampfer die Wärme-Differenz zur Außenluft zu groß ist. Wenn es dann doch anfängt in der Nase zu jucken, sie anfängt zu laufen und der Hals kratzig wird, dann kommt Folgendes zum Einsatz: Die Nase wird mit Hyaluron-Pflegespray feucht gehalten. Ist die Nase gerne des Nachts zu, nehme ich zuerst das Pflegespray und im Anschluss einen Schuss abschwellendes Nasenspray. Dieses hilft mir besonders die ersten Tage besser zu bewältigen, damit die Bewegung außer Haus möglich bleibt.

Ein weiteres feines Hilfsmittel, die Heizungsluft zu kompensieren, ist für mich das häufigere Lutschen von Halspastillen oder -tabletten mit Feuchtigkeitseffekt. Ich bevorzuge diejenigen, die gleichzeitig einen Betäubungseffekt haben, sodass das Brennen im Kehlkopf und Halsbereich vorübergehend gemildert ist. Generell nehme ich oft zuckerfreie Lutschtabletten, egal welcher Art, um den Mund und Hals feucht zu halten.

Ansonsten wirken die genannten Anwendungen sehr gut und ich komme ohne Arztbesuch über die Runde. Kritische Zeiten sind graue Novembertage und Zeiten um die Monate Februar und März. Mein eigener Erfolg beruht natürlich auch auf etlichen Eigenversuchen in den letzten Jahren, die sich einzeln bis zu sechs Wochen hinziehen können, inklusive einer heftigeren Erkältungsphase.