Motivations-Tipps bei Teenager-Null-Bock Phasen

Wenn Eltern schwierig werden

Pubertät – Gehirn wegen Umbau geschlossen? Vier Tipps, wie Sie mit den Launen eines Jugendlichen mit Diabetes umgehen können.  

Motivationstipps für Teenager mit Diabetes
Teenagerfrust und Diabetes – ist ein Durchkommen möglich?

Teenager haben's nicht leicht. Die Eltern erst recht nicht. Stress in der Schule, Streit mit Freunden – und oft genug braucht es gar keinen konkreten Anlass für Wut, Zorn und Traurigkeit. Erklären lässt sich das durch turbulente Änderungen im Hormonhaushalt: Sexual- und Wachstumshormone werden in der Pubertät verstärkt ausgeschüttet und wirken sich auf Stimmung und Stoffwechsel aus.

Für Teenager mit Diabetes hat das weitere unangenehme Effekte: Zum einen haben Ärger und Stress häufig direkten Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Zum anderen vermindern Sexualhormone die Insulinwirkung auf unberechenbare Art und Weise, während Wachstumshormone den Insulinbedarf erhöhen.

Schwankende Blutzuckerwerte, fehlende Motivation und schwindende Therapieeinsicht können so zu einem ernsten Problem werden. Nun braucht 's für Sie als Eltern vielleicht neue Strategien:

So motivieren Sie Ihren pubertierenden Nachwuchs

  • Haben Sie einen guten Draht zu Freunden Ihres Kindes? Dann holen Sie sie mit ins Boot! Denn die Chancen gehört und ernst genommen zu werden stehen für Clique, Freundin oder Freund einfach besser.
  • Auch wenn Ihr Kind gerade absolut nicht den Eindruck macht: Ihre Anerkennung ist ihm wichtig! Versuchen Sie es – Lob und Belohnungen wirken oft Wunder. Klappt's mit der Therapieeinsicht besser, ist vielleicht auch die längere Clubnacht kein Problem …
  • In der Regel sind Teenager mit ihrem Smartphone fest verwachsen. Also probieren Sie es doch mal mit digitaler Unterstützung. Das Blutzuckermesssystem Accu-Chek Connect bietet einfache Live-Dokumentation und Bolusrechner in einer Smartphone-App. Zusätzlicher Vorteil für Sie als Eltern: Die Diabetes-Daten können über die Accu-Chek Connect App an das Accu-Chek Connect Onlineportal übermittelt und dort angeschaut werden. So können Sie die Werte Ihres Kindes online im Blick behalten und Sie vermeiden es so, sich gemeinsam mit einem unwilligen Teenager durch handschriftliche Tagebücher zu arbeiten.
  • Versuchen Sie Ihrem Sprößling Kontakt zu Gleichaltrigen mit Diabetes zu ermöglichen. Gemeinsam fälllt es oft leichter, sich bewussst mit dem Diabetes auseinanderzusetzenn. Falls es an privaten Möglichkeiten fehlt, bieten sich vielleicht Events wie Camp D oder das Ederseetreffen von diabetes-kids an?
  • Holen Sie sich alle Hilfe, die Sie kriegen können. Außer Diabetesteam und behandelndener Arzt können das auch Online-Foren, Selbsthilfegruppen und spezielle Facebook-Gruppen für Eltern von Kindern mit Diabetes sein! Vielleicht ist schon hier etwas für Sie dabei:

Sie haben Ihre eigenen Erfahrungen mit Teenager-Launen? Die #meinbuntesleben Community freut sich über Ihre Tipps in den Kommentaren!