"Das Einsetzen tat weniger weh als ein leichter Piks mit einer Reißzwecke!"

Matthias Steiner ist neuer Eversense XL Nutzer

Er ist Olympiasieger, Bestseller-Autor, Fitness- und Ernährungscoach (www.steinerprinzip.com) und ab sofort Eversense XL-Nutzer: Matthias Steiner hat sich seinen ersten Sensor setzen lassen! Welche Vorteile ihn überzeugt haben, wie er das Einsetzen fand und welche Unterstützung er sich von dem Langzeit-CGM System in seinem Alltag erhofft? Darüber haben wir mit ihm gesprochen.

 Matthias Steiner ist neuer Eversense XL Nutzer
Der Sensor des Eversense XL CGM Systems ist nur wenige Millimeter groß.

Lieber Herr Steiner, bevor Ihnen das System gleich eingesetzt wird: Hatten Sie bereits vorher Erfahrungen mit CGM oder FGM?

Ein CGM hatte ich nur einmal für fünf Tage während der Insulinpumpeneinstellung im Krankenhaus. Dabei habe ich gemerkt, dass die Daten doch sehr verzögert ankommen. Das ist jetzt allerdings schon mehr als vier Jahre her.  Seither hat sich die Genauigkeit der Systeme zum Glück verbessert. Deswegen war ich in den letzten Monaten neugierig, ein neues System zu testen und hatte mich für FGM entschieden. Leider hatte ich Probleme mitdem Pflaster des Systems, weil ich durch Hausbau und Sport viel körperlich gearbeitet und daher viel geschwitzt habe. Das Pflaster hat sich viel zu schnell gelöst, dadurch hat der Sensor selten die eigentlich möglichen 14 Tage gehalten. Außerdem habe ich ihn mir versehentlich mehrere Male abgerissen. Danach ist der Sensor unbrauchbar. Für mich bedeutete dies Stress und ich habe mich jeden Tag gefragt: ‚Hält er heute durch?‘ Deswegen war ich auf der Suche nach Veränderung.

Warum haben Sie sich dann für Eversense XL entschieden?

Aufgrund der genannten Vorerfahrung haben mich vor allem zwei Punkte überzeugt: Zuerst die Laufzeit von bis zu 6 Monaten. Das ist eine lange Zeit, in der ich mich nicht um den Sensor kümmern muss – das bedeutet für mich bis zu einem halben Jahr Ruhe. Und zusätzlich die Tatsache, dass ich ihn nicht verlieren kann. Selbst wenn das Pflaster des Smart Transmitters mal abgeht, klebe ich einfach ein neues drauf. Zudem wechsle ich beim Eversense sowieso jeden Tag das Pflaster, sodass die Haut geschont wird Zumal dieser Klebstoff ohne Acrylate weit weniger aggressiv ist.

Ein weiterer Vorteil von Eversense XL sind die Vibrationsalarme am Arm. Können Sie sich vorstellen, in welcher Situation Sie vor allem davon profitieren werden?

Ich glaube, generell im Alltag, weil man manchmal ja auch vergisst, auf die aktuellen Werte zu schauen. Speziell kommt mir da die Situation im Flieger in den Kopf. Da ist es oft eng und stressig, man muss schnell seinen Platz finden, das Gepäck verstauen und kaum nach dem Start kommen schon Getränke und Essen, und dann hatte ich auch nicht immer mein Lesegerät zur Hand.  Zudem sitzt man im Flieger manchmal sehr lange und kann den Blutzucker wenig durch z. B. Bewegung beeinflussen. Da freue ich mich in Zukunft, durch die Vibrationsalarme rechtzeitig Warnungen zu erhalten, um reagieren zu können. Ebenso freue ich mich, dass ich gewarnt werde bevor ich mit dem Sport beginne, denn meist denke ich zu spät an meinen Blutzuckerwert.

Inwiefern spielt das Thema „Narben“ für Sie eine Rolle?

Eher weniger, sowohl bezüglich einer Infektion als auch aus Schönheitsgründen. Ich bin mir bewusst, dass jeder Schnitt zu einer Infektion führen kann. Aber hier ist ja nur ein kleiner Einschnitt notwendig und damit ist es ein kalkulierbares Risiko. Und zum zweiten Punkt: Ich habe aktuell einige Schrammen, weil ich Kirschen geerntet habe und auch so habe ich Narben am Körper, z.B. eine am Kinn aus der Kindheit. Das stört mich nicht. Außerdem fällt so eine Mininarbe kaum auf.

Matthias Steiner bei der Produktschulung

Die Eversense App wird vor Ort eingerichtet

Der Tag des Einsetzens: In der Produktschulung erklärt Silke Uerlings, Außendienstmitarbeiterin von Roche Diabetes Care Deutschland, Matthias Steiner erst das Produkt und richtet dann die Eversense App ein.

 

Der Sensor wird in weniger als 5 Minuten eingesetzt

Der kleine Schnitt muss nur mit einem Pflaster geschützt werden

Danach kann es losgehen: in weniger als fünf Minuten setzt Dr. Mühlen aus Duisburg den Sensor ein.

 

Jetzt nach dem Einsetzen sind Sie neuer Eversense XL Nutzer. Wie haben Sie das Einsetzen empfunden?

Es war überraschend kurz und schmerzlos. Das Einsetzen tat weniger weh als ein leichter Piks mit einer Reißzwecke. Und wenn der Smalltalk nebenbei auch noch witzig und angenehm ist, lenkt das zusätzlich super ab.

Und spüren Sie den Sensor jetzt?

Nein, ich spüre den Sensor nicht im Arm. Nur, wenn ich aktiv dran denke, habe ich das Gefühl, dass der Sensor im Arm ein bisschen arbeitet. Aber ich glaube, das ist Kopfsache.

Der Tag des Einsetzten aus Matthias Steiners Perspektive: hier geht’s zu seinem ersten Erfahrungsbericht: „Ich habe einen neuen Mitbewohner, den Eversense XL, der kontinuierlich meinen Glukosewert misst

Dr. Mühlen gibt letzte Tipps

Die letzten Tipps: Dr. Mühlen empfiehlt, den individuellen Zielbereich am Anfang lieber großzügiger einzustellen und langsam anzupassen.

Eine Woche später: Wie ist Ihr Fazit der ersten Woche mit dem Eversense XL CGM System?

Es war eine aufregende Zeit: Ich hatte anfangs ein paar Startschwierigkeiten wie z.B. abweichende Werte, aber am Ende lief alles gut. Ich habe es nicht bereut, mich für Eversense XL entschieden zu haben, und bin gespannt was die kommenden Wochen bringen.

Hier geht’s zu Steiners zweitem Erfahrungsbericht: „Meine erste Woche mit dem Eversense XL – eine aufregende Zeit“