Die Accu-Chek Facebook Community über Fallstricke bei den ersten Dates

Dos & Don‘ts auf Wolke 7

„Glücklich allein ist die Seele, die liebt“ – Goethe mag mit diesem Ausspruch noch so recht haben: Der Weg dahin und das gegenseitige Kennenlernen ist oft ein weites Feld. Wie man dabei mit dem Diabetes umgeht und was man von einem potentiellen Partner hinsichtlich des Diabetes erwartet: Diese Fragen haben wir der Accu-Chek Facebook Community gestellt – hier gibt’s einen Überblick zum Feedback darauf!

Diabetes und Fallstricke bei den ersten Dates
Die Liebe … mit und ohne Diabetes: Wacklig, man landet ruckzuck im kalten Wasser, aber eben auch wunderschön.

„Diabetes ist kein Hindernis!!!“ - dieses Zitat fasst die allgemeine Stimmung in der Accu-Chek Facebook Community gut zusammen.

„Was sind Eure Dos und Don'ts?“

„Offenheit“ ist das Motto aller Kommentare zur Frage nach dem eigenen Kompass beim ersten Date – es meldete sich bei diesem Post kein Community-Mitglied zu Wort, das den Diabetes verschweigen würde.

Die Begründungen für diese Offenheit sind vielfältig: Neben Statements wie „Gehört ja schließlich zu mir“ oder „spricht nichts dagegen“ gibt es auch sehr konkrete Überlegungen: Etwa, dass das Gegenüber ja auch wissen soll, worauf es sich einlässt. Oder, weil man ja nie weiß, wie’s kurz- oder mittelfristig nun weitergeht: „Kommt es irgendwann zu mehr, kann man es eh nicht verbergen. CGM und Pumpe im Bett verstecken, ist schwierig (…)“. Das muss wohl auch niemand, denn dass es z.B. mit der Insulinpumpe durchaus sexy zugehen kann, ist kein Geheimnis.

Über den Zeitpunkt und die Intensität des Diabetes-Outings gibt es naturgemäß unterschiedliche Ansichten. „Sofort“ wurde ebenso geäußert wie empfohlen, das Thema „nicht in den Vordergrund [zu] stellen“.

„Wenn jemand den Diabetes nicht akzeptiert, ist er auch des Diabetikers nicht wert“

Weil zur Liebe immer (mindestens) zwei gehören, haben wir auch gefragt, welche Reaktionen des Gegenübers gewünscht werden. Da Offenheit der allgemeine Tenor beim eigenen Verhalten ist, ist es logisch, was sich die Diabetes-Community wünscht: So wie man eben ist, akzeptiert zu werden: „Also ich kann gut damit leben und wenn derjenige mich will, dann muss er auch damit zurechtkommen.“

Meistens war das wohl auch der Fall und noch dazu nachweisbar nachhaltig: „Meinen Mann hat das vor über 30 Jahren nicht abgeschreckt. Er wusste von Anfang an, wie das bei mir läuft und ist immer für mich da, wenn es irgendein Problem gibt.“ Es gibt leider auch andere Erfahrungen: „Es gibt sehr viele Frauen die plötzlich das Interesse an einem mit Dia verlieren“. Da bleibt natürlich die Frage, ob das in diesen Fällen so nicht auch ganz gut war.

Auf reges Interesse zu stoßen, ist etwas, was man sich bei einem Date unterschwellig immer erhofft. Das kann natürlich auch den Diabetes betreffen: „Finde es immer toll, wenn man Interesse zeigt und ich erzählen kann, wie das funktioniert.“ Aber auch das genaue Gegenteil scheint manchmal zu funktionieren: „Mein Mann ist Arzt und hat es nicht einmal kommentiert, als wir uns kennengelernt haben.“

Nur für einen Kommentierenden gibt es keine Veranlassung, das Thema Diabetes auf den Tisch zu bringen: „Muss man das speziell erwähnen? Hab‘ ich nie gemacht, der Diabetes mellitus ist halt da und fertig. Hab bisher nie jemanden gehabt, der sich deshalb abgewandt hätte ...“. Das mag nicht für jedermann/frau der Königsweg sein, aber so kann man das natürlich durchaus sehen! Mehr Tipps und Denkanstöße zum Thema Diabetes beim ersten Date finden Sie auch hier.