Diabetes bei Kindern und die Insulinpumpentherapie: Zunächst wollte Lars (7) keinen "blöden Computer" (Pumpe).

Zeit bis zum nächsten Termin überstehen – dank Anpassung der Basalrate

Diabetes bei Kindern und die Insulinpumpentherapie - Basalrate
Diabetes bei Kindern – Insulinpumpen haben hier viele Vorzüge. Für Lars und seine Mama ist es vor allem die Anpassung der Basalrate.

Hallo, ich bin Katja, die Mama von Lars (7). Bei ihm ist am 28.09.2015 Diabetes-Typ-1 diagnostiziert worden. War natürlich für die ganze Familie erst mal ein Schock. Besonders nachdem er am Anfang meinte: "So einen blöden Computer (Pumpe) will ich nicht!!" Natürlich habe ich das in der Kinderklinik vor den Ärzten vertreten, obwohl alle sagten, er wäre ja erst 6 und es gäbe deshalb kein Problem eine Pumpe zu bekommen. Nach 2 Tagen Spritzen setzen, hat er sich dann aber glücklicherweise doch für eine Pumpe entschieden.

Warum ist die Pumpe ein treuer Begleiter für uns? Bei Lars ist die Remissionsphase vorbei. Er hat leider immer wieder leichte Infekte, so dass die Werte teilweise in die Höhe schießen. Gott sei Dank haben wir die Pumpe und können die Basalrate hochsetzen. Für uns ein traumhaftes Plus. Auch in den Schulferien nutzen wir die hochgesetzte Basalrate, denn da bewegt er sich viel weniger.

Vor unserem letzten Kontrolltermin in der Klinik waren seine Werte viel zu hoch. Es war klar, dass seine Basalrate neu überdacht werden musste. Um nicht nur mit 10% Anpassung zu beginnen, haben wir für eine Woche ausprobiert, wie hoch wir gehen mussten, damit die Werte sich wieder stabilisierten und haben es dann gleich so angepasst. War auch eine Erleichterung für die Kinderärztin.