Bewegung bei Typ-2 Diabetes – auf die elegante Art

Tanz Dich fit!

Tanzen macht glücklich – und ist gesund. Wir haben vier unterschiedliche Möglichkeiten unter die Lupe genommen, mit denen Sie sich fit tanzen können.

Tanzen: Mehr Bewegung bei Typ-2-Diabetes
Beim Tanzen bleibt man in Bewegung – und gemeinsam funktioniert es am besten.

Bewegung sollte bei jedem von uns fest zum Alltag gehören – an der Umsetzung hapert es dann aber gerne mal. Nicht nur in der kalten Jahreszeit kostet es Überwindung, sich zu regelmäßigen Sporteinheiten aufzuraffen. Aber müssen es immer Joggen oder das Fitnessstudio sein? Tauschen Sie doch die Sportschuhe mal gegen Tanzschühchen! Tanzen vertreibt die trübe Laune und verbraucht jede Menge Kalorien. Gerade Paartänze bieten hier zusätzlich eine schöne Gelegenheit, mal wieder gemeinsam mit dem Partner aktiv zu werden – oder neue Kontakte zu knüpfen. Wir geben Ihnen einen Überblick, was so alles tanzbar ist.

Standard-Tänze: Walzer, Rumba, Cha-Cha & Co.

Tanzen lernen geht immer und in jedem Alter. Die Zeit der muffigen Tanzsäle und strengen Tanzlehrer ist vorbei – Tanzschulen sind wieder in. Ideal sind die Standard-Kurse für alle, die sich nicht völlig verausgaben möchten, sich aber gerne bewegen. Achten Sie dabei unbedingt auf richtige Schuhe: Sie müssen optimal sitzen und dürfen nirgends drücken. Wer regelmäßig tanzt, sollte sich spezielle Tanzschuhe zulegen. Sie haben eine besondere Sohle und sind aus leichtem Leder, was die Füße auch bei längeren Tanzabenden schont.

Tango – ein Hauch Argentinien

Tango gilt nicht nur als feurig und leidenschaftlich, der Tanz ist auch ideal, um gemeinsam mit seinem Tanzpartner etwas für die Gesundheit zu tun. Durch die aufrechte Haltung undnötige Muskelspannung ist Tango besonders gut für den Rücken und trägt dazu bei, die Wirbelsäulenmuskulatur aufzubauen. Dadurch werden die Bandscheiben entlastet und Verspannungen ausgeglichen. Und auch unser Gehirn profitiert von der Aktivität auf dem Parkett: Wer Schrittfolgen lernt und praktisch umsetzt, schult damit automatisch seine Konzentrations- und Merkfähigkeit.

Zwischen Gymnastik und Tanz: Aerobic

Bunte Nylon-Outfits und stampfende Beats waren einmal – heutzutage betreibt man Aerobic in beliebigen Klamotten und zu den unterschiedlichsten Musikstilen. Dabei geht es vor allem um die aerobe Ausdauer, also möglichst lange nicht außer Puste zu kommen: Bei Bewegungsabläufen zu Musik werden alle Muskeln angespannt und gekräftigt. Besonders im Rücken, in den Beinen und im Beckenboden - das stärkt die Knochen und kann Osteoporose vorbeugen.

Zumba – zwischen Latin und Aerobic

Im Kolumbien der 90er Jahre hatte ein berühmter Tanz-Trainer einmal seine Tapes mit Aerobic-Musik vergessen. Er wollte seinen Kurs nicht ausfallen lassen und griff er zur einzigen Kassette, die sich in seinem Auto fand: Traditionelle Salsa Musik. Daraus entstand eine ungewöhnliche Aerobic-Stunde: "Zumba" war geboren. Elemente aus Aerobic und lateinamerikanischen Tänzen vermischen sich zu einem kreativen Tanz-Workout, das gute Laune macht und ins Schwitzen bringt. Anders als beim Aerobic gibt es keine standardisierten Bewegungen – jeder Song bekommt seine eigene Choreographie.