Die Karten auf den Tisch!

5 Gründe, warum Sie Ihr Umfeld über Ihren Diabetes aufklären sollten

22.06.2016 / #meinbuntesleben Redaktion
Diabetes: Umfeld aufklären
Ganz im Vertrauen: Freunde und Bekannte über den Diabetes aufklären

"Guten Tag, ich bin Frau Müller und habe Diabetes" – das wäre vielleicht ein wenig mit der Tür ins Haus – doch ein Diabetes-Outing vor Freunden und Bekannten empfiehlt sich tatsächlich aus vielerlei Gründen.

1. Ganz im Vertrauen

Wird der Diabetes erst sehr spät im Verlauf der Bekanntschaft erwähnt, hinterlässt das möglicherweise den Eindruck von mangelndem Selbstbewusstsein oder Vertrauen in das Gegenüber. Es gibt im Alltag ja immer wieder Situationen (zum Beispiel im Restaurant oder beim Sport), in denen Diabetes eine Rolle spielt – nutzen Sie diese doch einfach, um ihn zur Sprache zu bringen.

2. Gegen Vorurteile

Bei Ihrem Outing können Sie auch gleich alle hartnäckigen Diabetes-Vorurteile ausräumen. Viele Menschen glauben immer noch, die "Zuckerkrankheit" sei durch unkontrolliertes Essen und zu wenig Bewegung selbst verschuldet. Dass es sich bei Typ-1 Diabetes um eine Autoimmunerkrankung handelt und bei Typ-2 Diabetes auch genetische Faktoren zum Tragen kommen, wird gänzlich übersehen. Zeit, das zu ändern!

3. Für alle Fälle

Manchmal rutscht man so schnell in die Hypo, dass es einem nicht mal mehr gelingt, das Traubenzuckerpäckchen aufzureißen. Gut also, wenn Ihre Kollegen, Freunde und Bekannte jetzt Bescheid wissen und Ihnen zur Hilfe kommen können. Auch die eine oder andere Hypolaune lässt sich besser verstehen, wenn Ihr Gegenüber weiß, dass man in solchen Situationen nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen darf.

4. Für mehr Verständnis

Noch ein Vorteil des Outings: Im Alltagsablauf können sich Freunde und Kollegen auf Ihren Diabetes einstellen. Dabei geht es eventuell nur um Kleinigkeiten – dennoch es ist angenehm, wenn Ihre Verabredung weiß, warum Sie noch einen Moment brauchen um Ihren Blutzucker zu messen oder Einstellungen an Ihrer Pumpe vorzunehmen.

5. Für mehr Fingerspitzengefühl

Es gibt ja Leute, denen wird regelrecht schlecht, wenn sie Blut sehen oder auch nur an eine Spritze denken. Wenn Sie beruhigt spritzen oder Blutzucker messen möchten, können Sie bei einem offenen Gespräch auch abklären, wie viel Rücksicht auf Ihr Gegenüber dabei angebracht ist. Sie müssen Ihren Diabetes auf keinen Fall verstecken – doch meistens ist es ganz einfach, einem zartbesaiteten Gegenüber den Anblick des Bluttröpfchens oder des Insulinpens zu ersparen. Unterstützen kann Sie dabei zum Beispiel ein Blutzuckermesssystem wie Accu-Chek Mobile, dass durch seine einfache Handhabung schnelles und diskretes Messen erleichtert.